Wie können Artikel nach Bestand gefiltert werden?

In der Artikelverwaltung von Amicron-Faktura lassen sich Artikelbestände über die integrierte Filter-Funktion schnell und einfach selektieren.

Sie rufen dazu die Listenansicht auf und drücken den „Filter“-Schalter. Es öffnet sich der Filtern-Dialog wo Sie als zu filterndes Feld „Bestand“ wählen (befindet sich unter „Haupttabelle“).

Bei Operation wählen Sie z.B. „>“ und bei Wert „0“, um alle Artikel zu filtern, die vorrätig sind (Bestand größer als 0).

artikel-bestand-filter

Nach Klick auf „OK“ wird der Filter aktiviert und alle passenden Artikel angezeigt.

Zusätzlich zu den einfachen Feldfiltern können Sie mit Amicron-Faktura auch komplexe SQL-Abfragen bilden, falls z.B. ein Filter über verknüpfte Tabellen erfolgen soll.

Wenn Sie den Bestand in einem SQL-Filter abfragen möchten, können Sie bei Amicron-Faktura ab Version 12 nicht mehr einfach das Feld „Artikel.Bestand“ bzw. „Art.Bestand“ filtern, da der Bestandswert nicht beim Artikeldatensatz eingetragen ist, sondern in der Lagerbestand-Tabelle. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass sich ab Version 12 der Bestand einzelner Lager ausblenden läßt.

Verwenden Sie deshalb anstelle von „Art.Bestand“ folgenden Ausdruck, wenn Sie im SQL-Filter den Wert des Bestandes benötigen:

coalesce((select sum(coalesce(LAGERBESTAND.BESTAND,0)) from LAGERBESTAND inner join
 LAGER on LAGERBESTAND.LAGERLFDNR=LAGER.LFDNR where LAGERBESTAND.ARTIKELLFDNR=ART.LFDNR
 and LAGER.BESTANDAUSBLENDEN is NULL),0)

Beispiel, um alle Artikel mit Bestand größer 0 zu filtern:

artikel-filter-bestand-sql

Wie können Lager eingerichtet werden, deren Bestände nicht verfügbar oder gesperrt sind?

Wenn die Artikelbestände eines bestimmten Lagers bei der Berechnung des verfügbaren Bestandes nicht mit einbezogen werden sollen, können Sie in Amicron-Faktura bei dem betroffenen Lager die Option „Bestand ausblenden“ aktivieren.

Beispiele, in denen es notwendig wird, den Bestand auszublenden:

  • Lager,  in denen Retouren und Reparaturartikel eingebucht werden
  • Lager für Ware, die unverkäuflich ist oder verschrottet werden soll
  • virtuelle Lager, in denen Bestandsdifferenzen gebucht werden

Wenn Artikel aus einem Lager nicht verkauft werden dürfen, kann das Lager als Sperrlager gekennzeichnet werden. Das Lager wird dann in Aufträgen und Bestellungen bei der Auswahl des Lagers nicht mehr zur Auswahl angeboten.

Typische Fälle für Sperrlager:

  • Lager für Schrott
  • alte Lager, die nicht mehr benötigt werden und nicht gelöscht werden können

Obige Optionen sind bei Amicron-Faktura ab Version 12 enthalten. Wenn Sie das Retouren-Modul nutzen, können Sie in den Programmoptionen unter „Retouren“ einstellen, welches Lager zum  Einbuchen von Retourenbeständen verwendet werden soll.

Wenn Sie eigene Filterabfragen definiert haben, bei denen der Bestand gefiltert wird, beachten Sie bitte, dass ab Version 12 in dem SQL-Ausdruck „Art.Bestand“ nicht mehr verwendet werden kann, siehe FAQ-Beitrag „Wie können Artikel nach Bestand gefiltert werden„.

Wie können Adressen ohne Vergabe einer Kundennummer angelegt werden?

Wenn Sie bei der Anlage einer neuen Adresse nicht gleich eine Kundennummer vergeben möchten, können Sie die Adresse zunächst als Interessent anlegen.

Erst später bei der Anlage des ersten Auftrags wird der Interessent automatisch in einen Kunden umgewandelt und erhält dann auch eine entsprechende Kundennummer und Fibu-Kontonummer.

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Neues Amicron-Faktura 12 Release vom 26.8.2016 verfügbar

Für Amicron-Faktura 12 steht ein neues Release vom 26.8.2016 zur Verfügung.

Eine bereits installierte Vollversion können Sie über das Menü “Hilfe > Programm aktualisieren” auf den neuesten Stand bringen.

Vorher bitte unbedingt eine Datensicherung und Datenbankprüfung durchführen!

Hier die wichtigsten Neuerungen und Korrekturen seit dem vorigen Release vom 7.6.2016:

Aufträge

  • Unterstützung von Lieferschwellen
  • Feld Ort wurde von 30 auf 40 Zeichen erweitert
  • Versand-Schnittstelle: Wenn bei der Lieferadresse keine E-Mail oder Telefonnummer vorhanden ist, wird das entsprechende Feld aus der Hauptadresse verwendet.
  • Die Abfrage „Die Besteuerung des Kunden hat sich geändert, möchten Sie fortfahren?“ beim Bearbeiten von Aufträgen kann durch folgende neue Option deaktiviert werden: Aufträge > Einstellungen 1/2: „Beim Fortführen eines Auftrags auf abweichende Besteuerung prüfen?“

eBay

  • Telefonnummer wird importiert
  • Eine Zuordnung zu den Artikelstammdaten erfolgt zusätzlich über die EAN-Nummer.
  • Beim Erstellen von Aufträgen aus mehreren Verkäufen kann ein mehrfaches Nachfragen bei abweichender Adresse durch eine „Nicht mehr Nachfragen“-Checkbox im Dialog unterbunden werden.

Retouren

  • Bei einer Retoure mit KVA kann über den Schalter „Auftrag erstellen“ nun auch ein Angebot angelegt werden.
  • Wenn aus einer Retoure Aufträge erstellt werden, wird im Statusfeld ein Link zu den Aufträgen eingefügt.
  • Sobald eine Retoure z.B. durch Erstellen einer Gutschrift erledigt ist, wird zusätzlich zum Status auch der Bearbeitungs-Status auf der Karteikarte ‚Mehr…‘ auf ‚erledigt‘ gesetzt.

Fibu

  • Beim DATEV-Export wird die Umsatzsteueridentnummer des Lieferanten auch dann übertragen, wenn die Buchung manuell eingegeben wurde und zwar sowohl in den exportierten Buchungen als auch beim Adressdatenexport.
  • UstVA: Beim Schließen des geöffneten PDFs, das nach dem Versand der UStVA generiert wird, reagierte Amicron-Faktura u.U. nicht mehr (Windows 10).

Artikel

  • Der Artikelimport von Verkaufspreisen für einen bestimmten Kunden unterstützt jetzt auch den alleinigen Import von Rabattgruppen.

Wie werden Lieferschwellen eingerichtet (Versandhandelsregelung)?

Lieferschwellen (§ 3c UStG) sind dann von Bedeutung, wenn Sie an Kunden anderer EU-Länder liefern, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind (Privatpersonen).

Vereinfacht formuliert gilt folgende Regelung:
Sobald Sie in einem Kalenderjahr in dem EU-Land mit Ihrem Gesamtumsatz die Lieferschwelle überschreiten, unterliegen die weiteren Lieferungen an Privatpersonen nicht im Ursprungsland der Umsatzsteuer sondern im Bestimmungsland. Sie müssen sich in diesem Fall dann im Bestimmungsland umsatzsteuerlich registrieren und mit der Steuer des Bestimmungslandes abrechnen.

Die für Sie relevanten Schwellenwerte tragen Sie bei Amicron-Faktura in die Lieferschwellen-Tabelle ein, die Sie über „Programmoptionen > Steuersätze“ erreichen (siehe unten).

Beispiel:
Als deutscher Unternehmer dürfen Sie an Privatkunden in Österreich Waren im Wert von insgesamt bis 35.000 Euro im Kalenderjahr liefern und mit deutscher Umsatzsteuer abrechnen. Überschreiten Sie am 20.6. den Betrag, verlagert sich bereits für am 20.6. ausgeführte Umsätze der Lieferort nach Österreich. Sie müssen sich dann in Österreich umsatzsteuerlich registrieren, Ihren Umsatz mit österreichischer Umsatzsteuer abrechnen und in Österreich eine Umsatzsteuererklärung abgeben und die Umsatzsteuer nach Österreich abführen.

Wählen Sie in der Liste der Steuersätze den Steuersatz „1“ an und drücken dann den Ändern-Schalter.

Es öffnet sich das Fenster „Steuersatz editieren“, wo Sie den Schalter „Lieferschwellen“ aufrufen.

Legen Sie dann über den Schalter „Neu“ eine neue Lieferschwelle für das entsprechende EU-Land an, bei dem Sie die Lieferschwelle überschritten haben.

einstellungen-steuersaetze-lieferschwellen
Sobald obige Lieferschwelle eingetragen ist, wird bei allen Rechnungen, die ab dem „gültig ab“-Datum an Kunden aus Österreich ausgestellt werden, beim Steuersatz „1“ mit 20% gerechnet und entsprechend auf dem Auftrag ausgedruckt. Formularanpassungen beim Drucklayout sind dazu nicht notwendig. Bei der Eingabe der Auftragspositionen werden bei den betroffenen Aufträgen in der Spalte „St.“ (Steuersatz) hinter dem Steuerkürzel zusätzlich die Steuerprozente angezeigt.

Wenn Sie die Fibu- bzw. DATEV-Schnittstelle nutzen, denken Sie bitte daran, dass für eine korrekte Buchung der Steuer bei der Lieferschwelle die passenden Fibu-Konten hinterlegt werden müssen (siehe Ändern-Schalter).

Lieferschwellen werden von Amicron-Faktura 12 ab dem Release vom 26.8.2016 unterstützt.

Neues Amicron Mailoffice 5.0 Release vom 23.08.2016 verfügbar

Für Amicron-Mailoffice 5.0 ist ein neues Release vom 23.08.2016 verfügbar.

Eine bereits installierte Vollversion können Sie über das Menü
„Hilfe > Programm aktualisieren“ auf den neuesten Stand bringen.

Seit dem vorigen Release sind folgende Verbesserungen enthalten:

E-Mail

  • E-Mails können im EML-Format gespeichert/exportiert werden.
  • IMAP: Die Fehlermeldung „Anweisung kann nicht ausgeführt werden, falscher Verbindungsstatus“ wurde beim Abrufen von E-Mails ausgelöst.
  • E-Mail-Konto anlegen: „Verbindung über LAN/DFÜ“ entfernt – wird nicht mehr benötigt.
  • Die Sortierung der E-Mails in der Ansicht „E-Mails von Kunden/Lieferanten/Mitarbeitern“ ging nach Schließen des Fensters verloren.
  • Bei Zuordnung einer Adresse zu einer E-Mail wurde u. U. die Exception „Integerüberlauf“ ausgelöst.

Kalender

  • CalDAV-Kalender auf einem Baikal-Server:
    • Es konnte keine Verbindung zum Server hergestellt werden.
    • Es konnten keine Termine eingetragen werden.
  • Der Aufruf der Kalendereigenschaften eines CalDAV-Kalenders löste „Assertion fehlgeschlagen“ aus.

Programmoptionen

  • Nach Änderung der Schrifteinstellungen erscheint ein Dialog, über den die Anwendung sofort neu gestartet werden kann.

Meldung „Betaversion veraltet“

Wenn Sie noch mit der zeitlich begrenzten Beta-Version arbeiten oder keine Lizenznummer eingegeben haben, erhalten Sie ab einem bestimmten Zeitpunkt beim Programmstart den Hinweis „Betaversion veraltet“.

Klicken Sie in diesem Fall bitte auf den Schalter „Lizenznummer eingeben“ und geben Ihre aktuelle Lizenznummer von Amicron Faktura 12 ein, damit Sie das Programm weiter nutzen können. Sollten Sie die Lizenznummer nicht zur Hand haben, so können Sie diese bei uns erneut anfordern.

Neues Amicron-Faktura 12 Release vom 7.6.2016 verfügbar

Für Amicron-Faktura 12 steht ein neues Release vom 7.6.2016 zur Verfügung.

Eine bereits installierte Vollversion können Sie über das Menü “Hilfe > Programm aktualisieren” auf den neuesten Stand bringen.

Vorher bitte unbedingt eine Datensicherung und Datenbankprüfung durchführen!

Hier die Neuerungen und Korrekturen seit dem vorigen Release vom 28.4.2016:

Aufträge

Korrektur: Beim Einfügen von Auftragspositionen oder Zwischensummen konnte eine Fehlermeldung auftreten.

Versand-Schnittstelle

Neu: Beim Versand per Nachnahme kann der für die Banküberweisung notwendige Verwendungszweck in den Programmoptionen frei konfiguriert werden (Seite „Schnittstelle > Versand > Allgemein“)

Offene Posten

Korrektur: Beim Verbuchen offener Posten trat unter bestimmten Umständen eine Fehlermeldung auf.

Sonstiges

Korrektur: Beim Programmstart konnte der Fehler „TSQLLog.AutoTable VMT entry already set“ auftreten.