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Neuerungen bei Version 12.0

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Hier finden Sie die wichtigsten Neuerungen der Version 12 im Vergleich zur Version 11. Falls Sie zuvor noch nicht mit Version 11 sondern mit Version 10 oder älter gearbeitet haben, beachten Sie bitte auch die Neuerungen bei Version 11.

 

Alle Neuerungen dieser Version sind in der Dokumentation mit  gekennzeichnet. Laufende Änderungen finden Sie im Blog unter "Release-Informationen".

 

Nachdem Sie die Daten auf Version 12 aktualisiert haben, sollten Sie nicht mehr mit der alten Version 11 auf die Daten der neuen Version 12 zugreifen.

 

Highlights und wichtige Neuerungen/Änderungen

Neu: Retourenverwaltung (RMA) (nur in der Professional-Version)
Direkte Schnittstelle zu DHL, DPD und Hermes inkl. Versandscheindruck und Sendungsnummerübernahme (nur in der Professional-Version)
Aktualisierte Shop-Schnittstelle für Gambio GX3 und Shopware 5.2 (nur in der Professional-Version)
Der Import von Aufträgen kann zeitgesteuert automatisch im Hintergrund erfolgen. (nur in der Professional-Version)
Neu: Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) (nur im optionalen Fibu-Modul enthalten)
Kontoauszugabgleich beschleunigt
Neue verbesserte Version des Drucklayout-Editors (L&L) [externer Link zum Blog]
Lieferadressen können im Auftrag direkt eingegeben werden ohne dass dafür eine Kundenadresse angelegt werden muss
Verbesserte Seriennummernverwaltung
Neu: Import von Stücklisten
Neu: Lieferschwellen
DATEV-Export wurde aktualisiert auf das neue DATEV-Format inkl. Unterstützung des von der GoBD geforderten Festschreibekennzeichens
Schnittstelle zu SEPA-Transfer von JAM-Software

 

Details

Aufträge

Ein Auftrag kann als Retoure fortgeführt werden (Menü „Neu > Fortführen als > Retoure“). Dabei ist eine Auswahl der Retourartikel möglich.
Die Bestandsprüfung (Warnung) bei Angeboten kann deaktiviert werden. (Programmoptionen, Seite „Aufträge > Faktura“)
Sortierung der Auftragspositionen zusätzlich nach dem Freifeld für Auftragspositionen möglich
Auftragspositionen können über das Kontextmenü in eine Textposition umgewandelt werden.
Sammelrechnungen: Die Ursprungslieferscheine werden zwecks besserer Rückverfolgung als Link in das Feld Bemerkung übernommen.
Die Rechnung wird beim Fortführen in eine Gutschrift nicht mehr auf "erledigt" gesetzt, wenn noch ein Offener Posten vorhanden ist.
Das Bemerkungsfeld aus der Kundenverwaltung wird nun auch beim Fortführen eines Auftrags angezeigt, sofern dies beim Kunden so aktiviert wurde (Anzeige erfolgte bislang nur bei der Neuanlage eines Auftrags).
Bei den Auftragspositionen wurde das Feld Bezeichnung von 55 auf 80 Zeichen verlängert (entspricht der Länge des Bezeichnungsfeldes aus dem Artikelstamm)
Neue Felder "Versendet" (Sendungsnummer) und "Versendet-Status an Shop/eBay übertragen" auf der Kartei "Mehr..."

 

Lieferadresse

Bei der Lieferadresse kann in den Feldern Name/Vorname ein Ansprechpartner ausgewählt werden.

 

Seriennummern

Seriennummern zuordnen > „Ab dieser Position automatisch zuordnen“: Über diesen Link werden automatisch alle freien Seriennummern ab der aktuell angewählten Seriennnummer markiert und zugeordnet bis die benötigte Seriennummeranzahl erreicht wurde. Diese Funktion ist dann nützlich, wenn Sie eine größere Menge Seriennummern benötigen und diese nicht von Hand auswählen müssen.
Globaler Seriennummernkreis möglich: Anstatt die Seriennummer wie bisher pro Artikel hochzuzählen können die Seriennummern nun alternativ auch global über mehrere Artikel hochgezählt werden.
Platzhalter für Tag, Monat und Jahr verfügbar, für die beim Generieren der Seriennummer der entsprechende Wert eingesetzt wird.
Bei Gutschriften werden beim Zuordnen nur noch die Seriennummern angezeigt, die zuvor an diesen Kunden verkauft wurden. Falls keine Verkäufe vorhanden sind, werden alle freien Seriennummern angezeigt.

 

Aboaufträge

Wenn Sie keine Aboaufträge verwenden, kann die Kartei „Abo“ über die Programmoptionen ausgeblendet werden.
Der Dialog, ob die fälligen Aboaufträge angezeigt werden sollen, wird nicht mehr angezeigt, wenn z.B. in der Kundenverwaltung ein Angebot für einen Kunden angelegt wird oder ein Auftrag über STRG+Q aufgerufen wird. Die Nachfrage erscheint nur, wenn die Auftragsbearbeitung direkt aufgerufen wird.

 

Auftragsdruck

Beim Auftragsdruck kann über die neue Variable Artikel_Bestand_Lager der Bestand des Artikels in dem bei der Auftragsposition gewählten Lager ausgegeben werden.

 

Auftragsimport

Der Auftragsimport aus Dateien und dem Shop kann nun automatisch im Hintergrund ausgeführt werden. In den Programmoptionen gibt es dazu unter „Schnittstelle > Webshops“ pro Shop eine neue Einstellung um den Shopimport bei Programmstart zu aktivieren und dann in einem eingestellten Intervall regelmäßig abzurufen. Vorhandene Hintergrundjobs werden in der Statusleiste angezeigt. Per Klick öffnet sich ein Fenster mit dem Importprotokoll.
Adressen können vor Übernahme in den Auftrag bearbeitet werden.
Lieferadressen können direkt in den Auftrag importiert werden, falls nicht gewünscht wird, dass für die Lieferadresse jedesmal eine separate Kundenadresse angelegt werden soll.
Im Auftragsimport-Fenster wurde ein Schalter „Dateiimport“ ergänzt, mit dem die entsprechende Importfunktion aufgerufen werden kann, die bislang nur über das Menü erreichbar war.

 

Auftragsexport

Beim Auftragsexport wurde eine Option ergänzt, über den sich ein externes Programm aufrufen läßt ohne dass dabei  ein Datenexport erfolgt, siehe Einstellungen zum Auftragsexport.

 

Bestellungen

Sammel-Eingangsrechnung: Mehrere Wareneingänge können zu einer Eingangsrechnung zusammengefasst werden.
Bei Wareneingängen und Eingangsrechnungen wird in den betroffenen Fibubuchungen grundsätzlich das Feld „Rg.Datum Lieferant“ anstelle des WE- bzw. ER-Datums verwendet.
Über das Menü „Drucken > Liste“ kann eine Liste der Bestellungen ausgedruckt werden.
Bestellvorschläge: Wenn der Lieferant beim Artikel über die individuellen EK-Preise gesperrt wurde (Feld „sperren?“), wird der Lieferant bei den Vorschlägen nicht mehr berücksichtigt.
Neue Einstellung für Bestellvorschläge, über die festgelegt werden kann, ob Artikel grundsätzlich beim günstigsten Lieferanten oder beim Hauptlieferanten bestellt werden sollen.

 

Artikel

Bei einem Lager kann bei Bedarf eingestellt werden, ob der Bestand dieses Lagers in den verfügbaren Bestand einbezogen werden soll. Aktivieren Sie die neue Option „Bestand ausblenden“ z.B. bei den Lagern für defekte Ware oder RMA-Retouren.
Wenn Artikel aus einem Lager nicht verkauft werden dürfen (z.B. Schrottlager), kann das Lager als Sperrlager gekennzeichnet werden. Das Lager wird dann in Aufträgen und Bestellungen bei der Auswahl des Lagers nicht mehr zur Auswahl angeboten.
Individuelle Preise, Mengenstaffeln und Rabatte können nun auch für eine Kundenrabattgruppe definiert werden und nicht nur wie bislang für einen bestimmten Kunden.
Seriennummernverwaltung: Der zugeordnete Kunde kann über den neuen Schalter „Kundenverknüpfung aufheben“ wieder entfernt werden.
Das Preiseinheit-Feld steht nun auch bei den individuellen Kunden- und Lieferantenpreisen zur Verfügung, sofern in den Artikeleinstellungen die Anzeige der Preiseinheit aktiviert wurde. Wer die Preiseinheit im Artikelstamm nutzt, kann so ggfs. abweichende Preiseinheiten bei Lieferanten-EKs und Kunden-VKs verwenden.
Seriennummern-Suche: Über den Drucken-Schalter kann das Suchergebnis als Liste ausgedruckt werden.
Jeder Seriennummer kann ein Lager zugewiesen werden.
Eine Seriennummer kann gesperrt werden, indem über den Ändern-Dialog ein Sperrlager zugewiesen wird. In der Seriennummerauswahl werden dann Seriennummern mit Sperrlager grau dargestellt und beim Zuordnen erscheint eine Abfrage.

 

Inventur

Import von CSV- und Excel-Beständen möglich (z.B. von MDE-Geräten)
Die Löschoptionen wurden erweitert, so dass alte oder unbenötigte Buchungen leichter gelöscht werden können.

 

Stückliste

Es können Text- und Bemerkungszeilen hinzugefügt werden.
Beim Hauptartikel wird der Bestand angezeigt und (nur falls abweichend) auch der verfügbare Bestand.
Es lassen sich nun mehr als vier Artikeltextzeilen anzeigen, indem der Splitter mit der Maus nach unten gezogen wird.
Neu: Import von Stücklisten

 

Kunden

Neue Kunden können optional auch ohne Vergabe einer Kundennummer angelegt werden. In den Programmoptionen muss dazu unter Kunden > Einstellungen 1/2 die neue Option „Anlegen als Interessent“ oder „Beim Anlegen nachfragen ob Kunde oder Interessent“ aktiviert werden. Wird der Kunde als Interessent angelegt, wird die Kundennummer erst dann vergeben, wenn für den Kunden erstmalig ein Auftrag erstellt wird.
Das Fibukonto muss bei Kunden und Lieferanten nicht mehr direkt bei der Neuanlage eingetragen werden, sondern kann auch erst später automatisch vergeben werden, wenn die erste Fibubuchung erzeugt wird, z.B. beim Buchen einer Rechnung. (Programmoptionen, „Fibu-KtoNr. erst später bei Bedarf anlegen“)
Wenn es sich um eine Lieferadresse handelt, wird diese Info am oberen Karteirand ausgegeben und per Link kann die Stammadresse aufgerufen werden.
Bei den individuellen Preise kann nun auch für eine Kundenrabattgruppe ein individueller Preis definiert werden und nicht nur für einen bestimmten Kunden wie zuvor bereits möglich.
Gelöschte Adressen, die sich im Papierkorb befinden, werden nicht mehr automatisch aus der Datenbank entfernt, wenn eine Datensicherung durchgeführt wird. Das Leeren des Papierkorbs kann jetzt nur noch manuell über die Programmoptionen durchgeführt werden (Reparatur > Adressen).
Das Anrufprotokoll aus dem Telereporter wird auf einer separaten Kartei angezeigt (nur wenn auch Amicron-Mailoffice eingesetzt wird).
Die Prüfung der USt-IdNr. wurde überarbeitet. Das Resultat der Prüfung wird in den Kundendaten gespeichert und ist über den Schalter neben dem USt.IdNr. Feld abrufbar.

 

Offene Posten

Beim Mahnungsdruck wird automatisch ein Kontakt „Mahnung“ angelegt, damit die Mahndaten in der Kontakthistorie des Kunden ersichtlich sind.
Wird beim Drucken einer Mahnung automatisch die Auftragssperre aktiviert, so wird in die Kundenbemerkung zusätzlich ein entsprechender Hinweis inkl. Zeitstempel eingetragen.
Offene Posten, bei denen über den Kontoauszugabgleich eine ungebuchte Zahlung zugeordnet ist, werden nicht in den Mahnlauf aufgenommen.
Mahngebühren und Zinsen können manuell vergeben oder entfernt werden, ohne dass sie wie bisher bei der nächsten Mahnstufe wieder automatisch hinzugefügt werden. Aktivieren Sie dazu im offenen Posten die neue Option „individuelle Mahngebühren und Zinsen (keine Automatik)“. Diese Option wird erst sichtbar, wenn die Option Mahngebühren oder Zinsen aktiviert wurde.
Schalter zur Anzeige der Summe: Sofern bestimmte offene Posten markiert wurden, erhalten Sie auf einer separaten Kartei zusätzlich auch eine Summe der markierten Posten. Auf einer weiteren Kartei wird die Summe für den angewählten Kunden aufgelistet.

 

Kontoauszugabgleich

Zugeordnete Daten werden im unteren Bereich des Kontoauszugabgleichs angezeigt und nicht mehr unterhalb der Buchung, das lästige Auf- und Zuklappen über den „+“ Schalter entfällt somit.
Verbesserte Performance insbesondere bei großen Datenmengen
PayPal-Zahlungen: Die TransactionID wird beim Auftragsimport aus dem Shop importiert und als eindeutiges Kriterium für die automatische Zuordnung verwendet.
PayPal-Import unterstützt nun mehr als 100 Buchungen pro Tag (auch in Version 11 rückportiert).
Über das neue Kontextmenü „Zellwert in die Zwischenablage kopieren“ können Sie z.B. die Bankverbindung in Ihr Bankingprogramm übernehmen.

 

Fibu

Bei der Neuanlage eines Wirtschaftsjahres erscheint eine Abfrage, ob die Saldenvortragsbuchungen erstellt werden sollen. Bislang wurden diese standardmäßig immer erzeugt. In den Programmoptionen können die Saldenvorträge auch noch nachträglich erstellt werden (Schalter in Kartei Wirtschaftsjahr), wobei die bisherigen Saldenvorträge des ausgewählten Jahres gelöscht und die aktuellen Vorträge berechnet und als Buchungen erzeugt werden.
Neue Auswertung BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung)
Der Wechsel des Wirtschaftsjahres wurde vereinfacht, indem ein entsprechendes Auswahlfeld in der Buchungsliste ergänzt wurde.
Der DATEV-Export wurde aktualisiert auf das neue DATEV-Format (das alte SELF-Format wird von der DATEV nicht weiterentwickelt) inkl. Unterstützung des von der GoBD geforderten Festschreibekennzeichens

 

Umsatzsteuervoranmeldung 2016, 2017 und 2018

Das Fibumodul wurde an die neue Elster-Schnittstelle angepasst, die ab Januar 2016 für die Übertragung der UstVA Pflicht wird. Ab diesem Zeitpunkt kann mit der alten Version Amicron-Faktura 11 keine UstVA mehr übertragen werden, nur Version 12 unterstützt die Neuerungen!

 

Benutzerverwaltung und Rechte

In der Benutzerverwaltung werden die Rechte jetzt übersichtlicher aufgelistet, indem nach Gruppen bzw. Module gegliedert wird, durch die mit den Tasten "Bild auf" und "Bild ab" geblättert werden kann.
Administratoren können die benutzerspezifischen Einstellungen von anderen Benutzern ändern: In den Programmoptionen wurde dazu links unten eine Benutzerauswahl integriert. Wählt man dort einen anderen Benutzer aus, werden dessen Einstellungen geladen, die dann wie gewohnt geändert werden können.
Feld „Vorlage für“: Zusätzlich zum Benutzerkürzel wird der vollständige Benutzername aufgelistet. Inaktive Benutzer werden nicht mehr zur Auswahl angeboten.
Das Senden von Kurznachrichten kann über ein entsprechendes Benutzerrecht gesperrt werden.

 

Sonstiges

Über das neu integrierte Versandmodul können Sie die benötigten Versandetiketten drucken. Jede Lieferart lässt sich in den Programmoptionen mit einer Sendungsart (z.B. DHL Paket, DHL Express Paket, DPD) verknüpfen, so dass durch Auswahl der Lieferart stets das passende Versandetikett gedruckt wird. Bei der Zahlweise für Nachnahme kann eine entsprechende Nachnahme-Option aktiviert werden, so dass die Sendung als Nachnahmesendung übergeben wird.
Das Bankenverzeichnis wurde aktualisiert (notwendig für Prüfungen der IBAN)
Bei den Zeitstempeln (Felder Angelegt am und Geändert am) wird jetzt nicht mehr die Zeit der Arbeitsstation verwendet sondern die Zeit des Servers. Bei einem Datenabgleich treten so weniger Probleme auf.



www.Amicron.org - Stand: 07.01.2019.

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